„Perspektive(n): Mensch“ ist ein Projekt der Essener Künstlerin Nina Kiedrowicz in Zusammenarbeit mit 16 verschiedenen Menschen aus dem Ruhrgebiet. Ziel des Projekts ist es, Einblicke in die Leben unterschiedlicher Menschen zu erhalten und dabei insbesondere solchen Perspektiven und Geschichten Raum zu geben, die oftmals ungesehen und ungehört bleiben. Dazu erhielten die Teilnehmenden Einwegkameras mit der Bitte, über einige Wochen hinweg Fotos aus ihrem Leben zu schießen. Was, wen oder wie sie fotografieren, war ihnen vollkommen freigestellt. Basierend auf anschließenden Interviews mit den Teilnehmenden entstanden Texte zu den Geschichten und Menschen hinter den Fotos.
Sechzehn Menschen zwischen 4 und 66 Jahren, schon lange in Deutschland oder neu hier, wohnend, wohnungslos, queer, hetero, weiß, nicht-weiß, in Duldung lebend oder mit gesichertem Aufenthalt, able-bodied, körperlich oder geistig beeinträchtig, alleine oder in Gemeinschaft erzählen von ihrem Leben, von Alltag und Schicksalsschlägen, Träumen, Plänen, Ängsten und Verlusten, von Freundschaft, Familie und Zuhause, von Einsamkeit, Trauer und von Liebe.
Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.
Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen trägt die Autorin, Nina Kiedrowicz, die Verantwortung.
Der Druck der Texte, die Ausstellung sowie Lesungen wurden darüber hinaus durch Privatspenden und durch eine Förderung des Stiftungsnetzwerks Ruhr unterstützt.


About the project
„Perspektive(n): Mensch“ is a project by the Essen-based artist Nina Kiedrowicz in collaboration with 16 different people from the Ruhr area. The aim of the project is to gain insights into the lives of various people and in particular to create a space for those perspectives and stories that often remain unseen and unheard. For this purpose, the participants were given disposable cameras and asked to take photos of their lives over a period of several weeks. What, who or how they photographed was entirely up to them. Based on subsequent interviews with the participants, texts were written about the stories and people behind the photos.
Sixteen people between the ages of 4 and 66, long-time residents or newcomers to Germany, homeless, settled, queer, straight, white, non-white, living in Duldung or in permanent residency, able-bodied, physically or mentally impaired, alone or in community, talk about their lives, about their routines and calamities, dreams, plans, fears and losses, about friendship, family and home, about loneliness, grief and about love.
The project was funded by the Federal Ministry for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth (BMFSFJ) within the framework of the federal programme „Demokratie leben!“.
The publications do not represent an expression of opinion by the BMFSFJ or the BAFzA. The author, Nina Kiedrowicz, is responsible for the content.
Furthermore, the printing of the texts, the exhibition as well as the readings are supported through private donations and funding by the Stiftungsnetzwerk Ruhr.

